Das verlorene Vermächtnis

Textschnipsel

Die Stadtmauern zeigten Rückstände einer schwarzen Flüssigkeit war aber selber nicht nur leicht Beschädigt worden. Diese Mauer hatte mehr als einen Krieg überstanden und war des öfteren Repariert worden aber sie hatte immer gehalten. Dieses mal hatte der Feind einen Weg gefunden die Mauer zu überwinden ohne sie einzureißen. »Vater« schrie das Mädchen nun laut auf. Selene folgte ihr mit ein wenig Abstand, das Mädchen rannte so schnell ihre Füße sie nur trugen.Vor dem Tor auf dem großen Marktplatz lagen zahlreiche Tote, die meisten davon konnte man nicht mehr erkennen den ihre Körper waren fast vollständig verbrannt.
Neben einer der Leichen erkannte das Mädchen aber das Schwert ihres Vaters.
Sie rannte zu ihm und nahm dem Körper vorsichtig das Schwert ab.
»Vater« murmelte sie und konnte nun aber die Tränen nicht mehr zurückhalten, welche sie bisher sich geweigert hatte zu vergießen. Vorsichtig kniete sie sich neben ihn und küsste die verkohlte Hand. Sie streichelte vorsichtig darüber und schaute die sterblichen Übereste an.
Der Tränenschleier sorgte allerdings dafür das ihr Blick getrübt war, schnell wischte sie sich mit dem Handrücken die Tränen weg. Obwohl er ihre Tränen nicht mehr sehen konnte, wollte sie nicht das ihr Vater diese Tränen sah. Er sollte sie auch weiterhin für sein starkes Mädchen halten und nicht für das weinerliche Kind.Dann blickte sie sich um und schaute zu den Leichen direkt um sich herum.
»Narim, nein Bruder bitte« vorsichtig krabbelte sie zu einem zweiten Leichnam der nicht weit von ihrem Vater lag. Drei weitere Leichen lagen relativ dicht bei ihrem Vater und sie wusste das es nur drei Personen gab die dies sein konnten, drei Personen die immer an der Seite ihres Vaters
gestanden hatten.Sie erkannte die Kette die er in den Händen hielt, eine silberne Kette mit einem Schmiedehammer als Anhänger.Es war ein Geschenk ihrer Mutter zum letzten Geburtstag gewesen, Narim wusste immer das er seinem Vater auf die Position des Anführers folgen würde und doch hatte es einen Teil in ihm gegeben der lieber Schmied geworden wäre.

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