Buchrezessionen

Kyra – Die letzte Guardian von Michaela Brenner

So heute möchte ich mal wieder ein Buch vorstellen das ich kürzlich gelesen habe.
Kyra – Die letzte Guardian , nun wenn ein Buch schon zu mir kommt ohne das ich selber es gekauft habe und entscheidet von mir gelesen werden zu wollen. Dann werden wir dem Buch diesen Wunsch doch auch erfüllen.
Das ist das erste Buch das ich von Michaela Brenner lese, ich gebe zu ich habe viel Werbung dazu gesehen und es stand auch mal auf meiner Liste aber im Grunde noch recht weit hinten.
Nun lag es also in meinen Händen und wurde gelesen.
Wieder einmal hab ich das gleiche Problem wie mit anderen Büchern, da ist plötzlich die letzte Seite. Das finde ich manchmal ja schon echt unverschämt, das diese Bücher irgendwie immer aufeinmal zuende sein müssen. Ja meine lieben, das war schon ein wenig ironisch gemeint.
Kyra, ich hab das Mädchen gerne gewonnen. Sie ist ein echt liebes Mädchen. Nun ich weiß nicht ob ich sie als meine Beschützerin auswählen würde wenn ich die ganze Fantasywelt zur Auswahl hätte, aber sie im Team zu haben hätte eindeutig was für sich. Die junge Frau hat Power und das obwohl man sie nicht direkt auf Seite 1 kennen lernt.
Ich bin ja immer etwas skeptisch wenn man die Hauptcharaktere nicht direkt kennen lernt.
Kyra baut sich Stück für Stück ein Team auf und es ist schön mit an zusehen wie dieses Team entsteht. Wie sich das ganze Entwickelt, wie die Charaktere sich kennen lernen und zum Teil umeinander herumschleichen.
Ich habe auch den Liam lieb gewonnen, der ist doch echt toll und ich kann verstehen das Kyra ihn haben will.
Dieses Team das hier entstanden ist, hat etwas für sich. Man merkt wie es wächst, wie es nicht nur wächst weil eine neue Person dazukommt sondern weil das Team in sich wächst. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere sind Nachvollziehbar.
Die liebe zu Pfannkuchen kann ich eindeutig nachvollziehen.
Diese Freundschaften die hier entstehen, das sieht man wieder richtige Freundschaften. Den Wert von diesen Freundschaften und den Grund wieso jeder von uns genau das haben sollte. Einen solchen Freund oder eine Freundin.
Immer mal wieder wandern wir in die Vergangenheit um ein wenig was über die ersten Guardians zu erfahren und ein Teil in mir dachte hin und wieder, ok können wir nicht gerade hier in der Vergangenheit bleiben ich will noch mehr wissen.
Also Michaela wenn du das hier liest, ich kenne ja deine Pläne für weitere Bücher nicht, aber da sind ein paar Geschichten die sicherlich alle interessant sind. Über jeden einzelnen der Guardians zwischen der ersten und der letzten und auch zur ersten kann man denke ich noch viel mehr schreiben.
Wenn man als Leserin dann irgendwann da steht und denkt, boah das könnte in soviele Richtungen weitergehen, ja dann ist es wirklich eine schöne Geschichte.
Ich gebe zu, der Finalekampf war nicht ganz das was ich erwartet hatte. Deswegen war ich so erstaunt das dies Buch dann ja in der Tat schon zu Ende war. Der Finalekampf war gut gemacht, auf eine Art die ich nicht kommen sah aber das ging so schnell und dann war es zu Ende. Ich weiß nicht ob man den Kampf hätte in die länge ziehen müssen, ob es das besser gemacht hätte. Da ich diese Frage für mich mit einem zweifelhaften Vielleicht beantworten muss, denke ich ist das hier aber schon der richtige Weg gewesen.
Die letzte Seite war da, es ist schön wenn es einen Epilog gibt und man damit noch ein wenig Abschied nehmen kann bevor die letzte Seite dann wirklich da ist.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Wem würde ich dieses Buch empfehlen?
Jedem der gerne sich in Magische Abenteuer stürzt und wie ich ein Freund von Fantasy ist.
Der Begriff Urban-Fantasy ist für mich irgendwie immer noch etwas Fremd gebe ich zu, für mich ist das irgendwie immer alles einfach nur Fanatsy. Als großer Fan von Fantasy Autoren wie Marion Zimmer Bradley und Trudi Canavan muss ich sagen, die Autorin hier kann mit Fug und Recht behaupten auf dem Weg zu sein in diesen Kreis aufgenommen zu werden. Wenn ich selber eine Proheptin wäre würde ich sagen, da kommen sicherlich noch einige Spannende Abenteuer auf uns zu, die es sich zu lesen lohnt.
Einziger Wermutstropfen für mich, hier haben wir wieder eine Autorin, der ich so schnell nicht das Wasser reichen kann, was eindeutig an meinem Selbstvertrauen nagt aber das ist eine andere Baustelle.
Vielleicht werde ich die Michaela ja auf der ein oder anderen Buchmesse mal treffen.

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